Die entscheidende Frage ist, wie wir junge Menschen auf ihre Zukunft vorbereiten anstatt auf unsere Vergangenheit.“ Andreas Schleicher (Direktor für Bildung und Kompetenzen, OECD)

EINE SCHULE FÜR ALLE

inklusiv. jahrgangsübergreifend. ganztägig.

Wir freuen uns, dass Sie sich für den Kinder- und Jugendcampus interessieren und Sie Ihr Kind an unserer Schule anmelden möchten. Alle Eltern, die sich für den Kinder- und Jugendcampus interessieren, egal aus welchem Stadtteil, können ihre Kinder bei uns anmelden.

Da wir uns als Schule in freier Trägerschaft in den ersten drei Jahren  komplett selber finanzieren müssen und auch die  ab dem 4. Jahr gewährte Finanzhilfe des Landes Mecklenburg-Vorpommern nur anteilig bemessen ist, muss der Kinder- und Jugendcampus, wie jede freie Schule, ein Schulgeld erheben. Das Schulgeld orientiert sich am Kindergeld, wobei der genauen Beitragsberechnung eine soziale Staffelung zugrunde liegt. Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass Kinder und junge Menschen unabhängig von den Besitzverhältnissen ihrer Eltern aufgenommen werden können. Ein geplanter Beitragsfonds soll sozial benachteiligte Eltern entlasten und Kindern aus allen sozialen Schichten den Schulbesuch ermöglichen.

Möchten Sie Ihr Kind am Kinder- und Jugendcampus Stralsund anmelden, nutzen Sie bitte den Aufnahmeantrag (beschreibbares pdf). Bitte füllen Sie diesen aus und lassen uns diesen per Post an unser Büro (unseKinder gGmbH, Heilgeiststr. 68, 18439 Stralsund) oder Email an info@unseKinder.de zukommen. Aktuell ist nur eine Anmeldung für die Klassenstufen 1-5 (Schuljahr 22/23) möglich.


Wir setzen unsere Überzeugungen in Taten um, indem wir

  • Schule mit einem aufeinander abgestimmten, einheitlichen didaktischen und methodischem Vorgehen für die gesamte Schulzeit bieten.
  • das Lernen der Kinder in heterogenen Stammgruppen so organisieren, dass jedes Kind auf seinem eigenen Lernweg und im eigenen Tempo sein einzigartiges Profil entfalten kann. Wir organisieren gemeinsames Lernen von Jahrgang 1 bis Jahrgang 13 (auf Wunsch schon ab Kindergarten) als gebundene Ganztagsschule. In heterogenen Gruppen steht die Individualität von Lernprozessen im Zentrum. Unser Ziel ist, die Abhängigkeit des Bildungserfolges von der sozialen Herkunft zu überwinden.
  • eine individuelle Verweildauer in allen Stammgruppen ermöglichen, um Unter- und Überforderung zu vermeiden und um jedem jungen Menschen die Chance zu geben den Zeitpunkt seines Schulabschlusses selbst zu wählen. Der individuelle Lernweg entscheidet. Das Sitzenbleiben ist damit auch abgeschafft.
  • den Kindern einer Stammgruppe ein festes multiprofessionelles Team (Verantwortungsgemeinschaft) zuordnen, welches für die gesamte Arbeit mit der Stammgruppe verantwortlich ist.
  • offene Lernformen; Profilorientiertes Lernen bieten: Der nächste Lernschritt wird erst dann angeboten, wenn der vorherige verstanden ist (schrittweiser und am Kind orientierter Kompetenzaufbau). Die hierfür notwendige Flexibilität erreichen wir durch Organisationsformen des Lernens wie altersgemischte Stammgruppen, kooperatives Lernen (schulisches Lernen in der Gemeinschaft, voneinander-Lernen), freies Arbeiten etc.
  • aktives, expansives Lernen auf Basis individueller Lernpläne forcieren.
  • Fehler als Lerngelegenheit würdigen und sie als Lernanlass nutzen.
  • den Kindern Halt geben, damit diese sich zugehörig fühlen. Dies bedeutet auch: Verlässliche Regeln, Rituale, die mit den Schülern verabredet sind (Klassenrat); Verantwortlichkeiten (für die Ergebnisse ihrer Arbeit, Dienste für  die Gemeinschaft, Freiräume, Herausforderungen, Reflektion Lernprozess…).
  • in jeder Stammgruppe Kinder mit individuellem sonderpädagogischen Bildungsplan gleichberechtigter Teil der Gemeinschaft sind.
  • herkömmlichen Schulnoten (Ziffernoten) keine Bedeutung schenken, sondern auf die Stärken jedes Einzelnen vertrauen und individuelle und potentialorientierte Rückmeldungen geben.
  • uns auf die ganze Familie ausrichten – ganz gleich, ob klassische Familie, Patchwork-, Regenbogen-, Migrationsfamilie oder alleinerziehende Elternteile- und die Eltern aktiv am Schulleben teilhaben lassen, ihnen unterstützend zur Seite stehen und sie gemeinsam mit ihrem Kind vertrauensvoll durch die Schulzeit begleiten.
  • die Schule nicht als abgeschlossenen Raum betrachten, sondern durch eine Vernetzung mit vielfältigen regionalen Partnern auch zahlreiche außerschulische Lernorte schaffen
  • indem wir uns als Organisation, Team und als Einzelpersonen stetig selbst hinterfragen in unseren Denkmodellen und unserem Handeln. Wir unterstützen die Fort- und Weiterbildung von allen MitarbeiterInnen und eine Kultur des Nachfragens, der Innovation und des Entdeckens. Unser Blick gilt hierbei dem Gesamtsystem.